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Die Pfeife:
Der Aufbau und die verschiedenen Bauarten
Der Aufbau der Pfeife
Der abgebildete Querschnitt zeigt wie eine
Pfeife von innen aussieht. Die Bezeichnungen sollte man sich auf jeden
Fall merken, damit man die nachfolgende Erklärung besser nachvollziehen
kann.
Da sich der Aufbau selbst erklärt, möchte
ich hier die Wichtigkeit der richtig platzierten Bohrungen erklären.
Wer dieses beim Kauf einer neuen Pfeife berachtet, erspart sich oft die
Enttäuschung über eine nicht sauber abbrennende Pfeife.
Der Rauchkanal sollte die Kopfbohrung an ihrem tiefsten Punkt erreichen.
Wie man aber am obigen Querschnitt bereits erkennen kann, ist dies schwieriger
bis unmöglich, je stärker die Pfeife gebogen ist.
Das einzige Problem was sich daraus ergibt ist, dass sich die Pfeife nicht
bis unten durchrauchen lässt. Es bleibt ein kleiner Teil unverbrannter
Tabak in der Rauchkammer zurück.
Wichtiger ist, dass der Austrittspunkt des Rauchkanals in der Mitte der
Kopfbohrung liegt. Dies kann man sehr leicht prüfen. Man entfernt
das Mundstück (mit einer Rechtsdrehung) aus dem Holm, und führt
stattdessen einen Pfeifenputzer durch den Rauchkanal in die Kopfbohrung.
Wenn man nun von oben in die Kopfbohrung schaut kann man die Lage des
Rauchkanals genau erkennen. Sitzt der Austritt nicht in der Mitte brennt
der Tabak ungleichmäßig ab, da durch den außermittigen
Sog eine kleine Verwirbelung entsteht.
Auch der Sitz des Mundstücks sollte beim kauf beachtet werden. Es
sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu lose im Holm sitzen. Hält
man die Pfeife gegen das Licht, sollte zwischen Holm und Mundstück
kein Spalt sichtbar werden. An solchen kosmetischen Mängeln kann
man die Qualität der Verarbeitung beurteilen.
Der Zapfen sollte am Übergang zum Mundstück zur Verstärkung
eine "Schulter" haben. Um einen sauberen Übergang zu erreichen
sollte deswegen an der Zapfenbohrung im Holm eine kleine Ansenkung vorhanden
sein, um diese "Schulter" aufzunehmen. Um einen turbulenzarmen
Rauchstromzu erreichen sollte der Rauchkanal in Form eines Trichters in
den Zapfen eintreten. Nach Möglichkeit sollte man an einer neuen
Pfeife probeweise ziehen. Je weniger Strömungsgeräusche dabei
entstehen, um so sorgfältiger ist die Verarbeitung. Eine Pfeife die
richtig pfeift, sollte man besser meiden, da in diesen die Luft stark
verwirbelt wird. Außerdem ist bei solchen Pfeifen eine höhere
Kondensatbildung zu beobachten. Dieses Kondensat verursacht gurgelnde
Geräusche und verursacht, wenn es bis in den Mund gelangt, einen
bitteren Geschmack. Und übermäßige Feuchtigkeit ist der
Feind der Pfeife.
Unterscheiden kann man Pfeifen anhand ihrer
Formen oder nach dem Material der Pfeifenköpfe.




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