Fritz
Wagnerberger(sitzend) erster DSV-Ehrenpräsident
Der 1937 in Traunstein geborene Wagnerberger war zwischen 1956 und 1964 fünf Mal Deutscher Meister in Abfahrt und Riesenslalom und Olympiateilnehmer 1960 in Squaw Valley und 1964 in Innsbruck.
Fritz Wagnerberger hatte in zwei langen Perioden - von 1970 bis 1978 und von
1994 bis 2005 - insgesamt 19 Jahre an der Spitze des Deutschen Skiverbandes
gestanden. Von 1978 bis 1990 übte er zudem das Amt eines Vizepräsidenten
des DSV aus.
Seine große Fachkompetenz, seine persönliche Ausstrahlung, Verlässlichkeit
und sein Führungsstil verschafften ihm hohes Ansehen und machten ihn auf
nationaler und internationaler Ebene zum bedeutendsten Vertreter des deutschen
Skisports.
Der Deutsche Skiverband hat 2005 seinen langjährigen Präsidenten Fritz Wagnerberger auf der Verbandsversammlung in Erfurt zum DSV-Ehrenpräsidenten ernannt. Eine Auszeichnung, die in einhundert Jahren Verbandsgeschichte bislang noch keinem DSV-Mitglied zuteil wurde. Die beiden ehemaligen Vize-Präsidenten des DSV, Heinz Billino und Erwin Lauterwasser, erhielten die Ehrenmitgliedschaft. Als eine seiner ersten Amtshandlungen würdigte der neue DSV-Präsident Alfons Hörmann die „herausragenden und Beispiel gebenden Verdienste“ der drei ehemaligen Präsidiumsmitglieder.
So ist er seit 1971 Vorstandsmitglied des Internationalen Skiverbandes FIS,
er führt als Vorsitzender die Marc-Hodler-Stiftung, und seit 1973 gehört
er als Vizepräsident dem Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland
an.
(Quelle: verschieden Internetseiten)